Kinesiologie – die Dinge in Bewegung bringen

Kinesiologie kann als „Lehre von der Bewegung der Körperenergie“ definiert werden (griech. kinesis – Bewegung, logos – Lehre). In den 70er Jahren in Amerika entwickelt, basiert auch die Kinesiologie auf dem umfangreichen Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) mit ihrer Lehre vom Energiefluss in den Meridianen (Leitbahnen). Sie bezieht aber auch Erkenntnisse der modernen Psychologie, der Bioenergietherapie sowie neue wissenschaftliche Erkenntnisse der Stress- und Gehirnforschung mit ein. Kinesiologie stellt somit eine moderne Synthese aus östlicher Heilkunst, westlicher Wissenschaft und bioenergetischen Behand­lungsmethoden dar.

Jede Erkrankung und jeder ungelöste seelische Konflikt zeigen sich als Ungleichgewicht oder Blockade im Energiesystem des Körpers. Aber nur wenn die Körperenergie frei fließen kann, sind wir emotional im Gleichgewicht bzw. energetisch in Balance, d.h. wir fühlen uns wohl und gesund.

Der Dialog mit dem Körper – körpereigenes Biofeedback

Der amerikanische Chiropraktiker Dr. George Goodheart stellte in den 60er/70er Jahren des 20. Jahrhunderts fest, dass sich physische und psychische Vorgänge aber auch im Funktionszustand der Muskeln widerspiegeln. So entwickelte er mit dem kinesiologischen Muskeltest eine Methode, die sich dieses körpereigene Rückmeldesystem zunutze macht, um unmittelbar mit dem Körper in Dialog zu treten und Blockaden auf bioenergetischer Ebene genau zu lokalisieren. Auch bis dato unbewusste Konflikte, verdrängte Belastungen oder Ängste werden sanft aufgedeckt. Mittels kinesiologischer Korrekturen können diese dann gezielt aufgelöst und der Energiefluss ganzheitlich harmonisiert werden. Auf diese Weise wird körperlicher, v.a. aber auch seelischer Stress abgebaut. (Unbewusste) Belastungen können im wahrsten Sinne des Wortes sanft „schmelzen“.