Homöosiniatrie – das Beste aus zwei Welten

Das klingt irgendwie chinesisch...und zum Teil ist es das auch!
Hinter diesem Begriff verbergen sich gleich zwei Schätze, denn Homöosiniatrie verbindet das Beste aus zwei Welten: nämlich das gezielte Applizieren von homöopathischen Mitteln in ausgesuchte Akupunkturpunkte oder (Reflex-)Zonen am Körper.

Ein gewähltes homöopathisches Mittel wird mit sehr feinen Nadeln knapp unter die Hautoberfläche (intracutan) gespritzt. Dabei entsteht eine ca. Fingernagelgroße Quaddel. Durch diese Methode kann das Mittel zum einen mit „Langzeitwirkung“ im Gewebe wirken und sanft in die Tiefe dringen. Zum anderen werden beim Quaddeln über Akupunkturpunkten gezielt die regulativen Kräfte und Funktionen der Meridiane im gesamtsystemischen Zusammenspiel genutzt. Die sogenannten kutiviszeralen Reflexe (lat. cutis – Haut / viszera – Eingeweide) werden umgekehrt, und die Verbindungen von Hautsegmenten, Reflexzonen bzw. Akupunkturpunkten ins Körperinnere werden gezielt genutzt, um ein Medikament effektiv an den erwünschten Wirkungsort zu bringen.

Bei überlegter Wahl der homöopathischen Mittel und profunder Kenntnis des Akupunktursystems kann auf diese Weise optimal die Synergie aus Homöopathie und Akupunktur genutzt werden.